Fastnacht so schön wie Hollywood

Sternchen, Froschkönige und Märchenprinzen eroberten die „Hall of Fame“ in Aspisheim. Bei Filmmusik und temperamentvollen Tanzeinlagen schlugen die Narrenherzen in Aspisheim höher.
 
 
ASPISHEIM - (red). Die Gutenbornhalle wurde zur „Hall of Fame“: Ohne Elferrat und lange Tischreihen hätte die diesjährige Oscar-Verleihung in Aspisheim stattfinden können, roter Teppich und Paparazzi inklusive – und das unter dem Motto: „Der CVA in Hollywood – da wird die Fastnacht very good!“
Ein bunt gemischtes, oscarverdächtiges Programm erwartete die Narren. Nach der Eröffnung durch den Evangelischen Posaunenchor Horrweiler (Leitung: Holger Metzler), der auch Filmmusik zum Besten gab, betraten zwei blutjunge Sternchen (Denise Grätz und Giulia Martin) die Bühne. Es wurde ordentlich gezickt, wer wohl einen der begehrten Sterne auf dem „Walk of Fame“ bekommen würde. Ein berühmter Regisseur (Jürgen Martin) war für die Laudatio vorgesehen, aber es kam zum Glück ganz anders: Beide gemeinsam erhielten den Stern. Anschließend wurde die Bühne von Froschkönigen und Märchenprinzen bevölkert: Die „Wingertsknörzjer“ (HNV Hillesheim) tanzten einfach märchenhaft.
 
 
Bürgersprechstunde bringt alle auf neuesten Stand
Die allwöchentliche Bürgermeister-Sprechstunde durfte nicht fehlen, so kennt man im Dorf Gunter Dautermann (echter Bürgermeister) und Björn Goedert (echter Gemeindearbeiter und Sitzungspräsident). Wer in jüngster Zeit etwas aus dem Dorfgeschehen verpasst hatte, der war jetzt wieder auf dem neuesten Stand.
 
 
Ein gelungener Gegensatz zu Filmzitaten und Melodien war die Darbietung von Sebastian Wanner und Kevin Grätz: Sie zelebrierten ohne Worte ein Picknick – fast so wie Stan Laurel und Oliver Hardy. Das Publikum sah atemlos gespannt zu. Professor Dr. Matthias Kirschenknapp musste dann unbedingt erläutern und vorführen, wie sehr doch Musik auf unser tägliches Leben Einfluss nimmt, Gesangseinlagen inklusive.
Die zweite Halbzeit eröffneten dann die „Kompagnons“ unter musikalischer Leitung von Uwe Schwarzpaul, die in Hollywood in der Kategorie: „Beste Gesangsdarbietung in der Sparte Fastnacht“ einen Oscar und einen Stern abräumten, es gab allerdings auch keine Konkurrenz. Die Freude war riesig und die Narren unten im Saal feierten begeistert mit.
 
 
Erholung – nur nicht für die Lachmuskeln – bot der Vortrag zweier junger Väter, die Probleme hatten, die Entbindung und ein wichtiges Spiel ihres Lieblingsfußballvereins zeitgleich unter einen Hut zu bekommen. Mike Dautermann und Markus Kundt brillierten als Neulinge mit diesem Vortrag.
Die „Aspisheimer Funken“ (CVA-Garde, Leitung: Lisa Wuttke und Matthias Kirschenknapp) tanzten zackig und temperamentvoll zu bekannten Filmmelodien, bevor Kerstin Eschborn und Jutta Wanner auf ihre ganz eigene und spezielle Art an der Oscar-Verleihung teilnahmen. Für den verliehenen Oscar bedankten sie sich sehenswert humorvoll.
Der Auftritt des CVA-Männerballetts „Steife Böck“ in Mönchskutten entwickelte sich dank Taktgefühl, Schwung und Akrobatik so rasant, dass die Kutten abgeworfen wurden. Anschließend ritt ein Aushilfs-Zorro (Thomas Eschborn) zur Bühne, um am Ende als Falcos „Jeanny“ von Corinna Brück gerettet zu werden. Eine sehr lustige Entwicklung mit tollen Höhepunkten.
Zum Finale kamen alle Aktiven noch einmal auf die Bühne.
 
NÄRRISCHE MITSTREITER
 
Funkenmariechen: Nina Färber, CCL Dromersheim

Showtanz: „Sparkling Diamonds“, CCL Dromersheim, Trainerinnen: Kathrina Schinke und Carolin Aubart. „Unique“, CVW Ingelheim, Trainerin: Larissa Schweikhard

Männerballett: „Steife Böck“, Trainerinnen: Marisa Noheimer und Lisa Wuttke
 
Bühnenbild: Steffi Pieroth-Heil und Josef Bytomski
 

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